Zeitungen geben Orientierung – online und offline

Die ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft bündelt in der Studie „Zeitungsqualitäten 2013“ die wichtigsten Fakten zum Medium.

Zeitungen bleiben in Deutschland zentrales Informationsmedium. Die Nutzung geht heute weit über die gedruckte Ausgabe hinaus. Zu diesem Schluss kommt die Basisstudie „Zeitungsqualitäten“, die die ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft dieses Jahr zum elften Mal veröffentlicht. 71 Prozent der Deutschen greifen regelmäßig zur gedruckten Zeitung. Das entspricht einer Reichweite von 49,8 Millionen Lesern ab 14 Jahren. Im Vergleich dazu erreicht das Gesamtangebot der Zeitungen im Internet schon jetzt über 27,7 Millionen Unique User pro Monat.

Anhand der Verbraucheranalyse lässt sich auch die crossmediale Nettoreichweite ausweisen, die bei 79,3 Prozent liegt. 10,5 Millionen Zeitungsleser werden demnach zusätzlich über die Online-Auftritte der Zeitungen erreicht.

„Die Forschungsergebnisse zeigen den Wandel in der Zeitungsnutzung“, erklärt Alexander Potgeter, Forschungsleiter der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft. „Zeitungen sind mehr als ihre gedruckten Ausgaben, auch auf den digitalen Kanälen setzen die Leser auf die vertrauten Zeitungsmarken.“

40 Minuten ungeteilte Aufmerksamkeit

Die gedruckte Zeitung wird gründlich gelesen: im Wochendurchschnitt 40 Minuten pro Tag, die Samstagsausgabe sogar 44 Minuten. Mehr als 80 Prozent der Leser (82%) nutzen mindestens die Hälfte aller Seiten. Diese ungeteilte Lesezeit fällt hautpsächlich in den Vormittag, wenn die Leser in der aktiven Grundstimmung sind und ihren Tag vorbereiten und planen. Drei Viertel der Nutzer (75%) haben die Zeitung gelesen, bevor sie einkaufen gehen

Starke regionale und lokale Kompetenz

Eine besondere Stärke der Zeitung ist ihre lokale und regionale Kompetenz. Dies dokumentieren die Zeitungsqualitäten in mehrfacher Hinsicht: 90 Prozent der Leser nutzen den Lokal- bzw. Regionalteil. Sie honorieren das lokale Engagement der Zeitungen. Praktisch jeder Leser einer lokalen oder regionalen Tageszeitung ist der Meinung, dass seine Zeitung eine feste Größe in der Region darstellt. Für die meisten Leser ist ihre Zeitung das Sprachrohr in der Region, das zu lokalpolitischen Themen klar Stellung bezieht und Missstände aufdeckt.

Die Zahlen belegen, dass die Zeitung für die Gesamtbevölkerung nach wie vor das mit Abstand wichtigste Medium zur Orientierung am Wohnort ist. 69 Prozent der Bundesbürger halten die Zeitung in diesem Zusammenhang für unverzichtbar, weitere 16 Prozent halten sie zumindest für sinnvoll.

Alle Leistungsdaten der Zeitung im intermedialen Vergleich

Auf rund 90 Seiten bündeln die „Zeitungsqualitäten“ die neuesten Ergebnisse aus repräsentativen Studien der ZMG, aber auch externe Forschungsergebnisse (z.B. Verbraucher Analyse, media analyse) und stellt so alle Leistungsdaten der Zeitungen im intermedialen Vergleich dar.

Ab sofort können Kunden und Agenturen der deutschen Zeitungen die Broschüre kostenfrei unter sek@zmg.de als gedruckten Berichtsband oder PDF-Datei bestellen.

Ansprechpartner:

ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft
Ulrike Sand
Pressesprecherin
Tel. 069/97 38 22-22
Fax 069/97 38 22-51
E-Mail sand(at)zmg.de